Szechuan Hotpot (麻辣火锅) – Feuertopf mit scharfer Mala-Brühe

Szechuan Hotpot ist ein Feuertopf, in dem eine scharfe Brühe mit Chili und Szechuan-Pfeffer am Tisch köchelt und jeder Gast Fleisch, Tofu und Gemüse selbst darin gart. Der Geschmack heißt Málà: „ma“ für das Kribbeln des Pfeffers auf der Zunge, „la“ für die Schärfe der Chilis.

Szechuan Hotpot mit seinem markanten „málà“-Geschmack - RamenHeaven
1 Std 30 Mingesamt
4Portionen
826kcal
ChinesischKüche
Zum Rezept

Was ist Mala Hotpot?

Hotpot heißt auf Chinesisch Huǒguō, Feuertopf. Die scharfe Mala-Brühe stammt aus Chongqing und der Provinz Sichuan. Für das Kribbeln sorgt der Stoff Hydroxy-alpha-Sanshool im Szechuan-Pfeffer. Er reizt die Nerven der Zunge, bis sie sich leicht taub anfühlt. Zusammen mit den Chilis spürst du Brennen und Prickeln zugleich. In anderen Regionen Chinas essen die Leute Hotpot mit milder Brühe, eine Übersicht findest du bei Huo Guo.

Hotpot original: das gehört in die Brühe

Restaurants in Chongqing kochen die Brühe auf Rindertalg. Das Fett wird beim Abkühlen fest und trägt das Aroma von Chili und Pfeffer. Zu Hause nimmst du Pflanzenöl wie in der Karte oder ersetzt die Hälfte durch Rindertalg vom Metzger. Den Grundgeschmack bringt Doubanjiang, die fermentierte Chili-Bohnenpaste. Am Etikett erkennst du die klassische Sorte am Herkunftsort Pixian. Für mehr Tiefe gibst du 2 EL Douchi dazu, fermentierte schwarze Bohnen. Grüner Szechuan-Pfeffer schmeckt zitroniger als roter und kribbelt stärker. Eine Handvoll davon neben dem roten macht die Brühe frischer.

Hot Pot selber machen: die Ausrüstung

  • Kochplatte: Eine Induktionsplatte oder ein Gaskocher für den Tisch. Beim Gaskocher lüftest du den Raum.
  • Topf: Ein breiter Topf mit 3 bis 4 Litern. Im Asia-Laden bekommst du Yuanyang-Töpfe mit Trennwand für scharfe und milde Brühe nebeneinander. So isst auch mit, wer keine Schärfe verträgt.
  • Werkzeug: Kleine Drahtsiebe zum Herausfischen und ein Paar Stäbchen nur für rohes Fleisch. Zum Essen nimmst du ein zweites Paar.

Zutaten zum Eintauchen

Rechne pro Person 150 bis 200 g Fleisch oder Meeresfrüchte und etwa die gleiche Menge Gemüse, Tofu und Nudeln. Rind und Lamm lässt du beim Metzger in 2 mm dünne Scheiben schneiden oder kaufst sie tiefgekühlt im Asia-Laden. Die Scheiben garen in 20 bis 30 Sekunden. Kartoffelscheiben, Lotuswurzel und Tofu brauchen 3 bis 5 Minuten, Blattgemüse eine Minute. Nudeln kommen zum Schluss in die Brühe, die dann am meisten Geschmack hat. Mehr zu dicken Weizennudeln liest du unter Udon-Nudeln.

Dips

In Chongqing tunken Gäste die heißen Stücke in Sesamöl mit gepresstem Knoblauch, Koriander und Frühlingszwiebeln. Das Öl kühlt und mildert die Schärfe. Alternativ rührst du chinesische Sesampaste mit Sojasauce, etwas Zucker und Wasser glatt.

Malatang: Mala-Brühe aus der Schüssel

Malatang ist die Imbiss-Variante für eine Person. Du suchst dir an einer Theke Zutaten aus, der Koch gart sie in Mala-Brühe und serviert alles mit Brühe in einer Schüssel. Für Malatang zu Hause kochst du die Brühe nach diesem Rezept, garst die Zutaten nacheinander im Topf und füllst sie mit Glasnudeln und Brühe in Schalen. Obenauf kommen Sesampaste, Chiliöl und Koriander.

Reste und verwandte Gerichte

Übrige Brühe siebst du ab, kochst sie auf und stellst sie abgekühlt in den Kühlschrank. Das rote Fett, das oben fest wird, würzt Nudeln. Denselben Mala-Geschmack hat Mapo Tofu. Einen milden Feuertopf aus Japan kochst du mit Shabu-Shabu.

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Szechuan Hotpot (麻辣火锅) – Feuertopf mit scharfer Mala-Brühe

Laura Chen
Portionen

4

Vorbereitungszeit

30 Minuten

Kochzeit

60 Minuten

Kalorien

826

Küche

Chinesisch

Kategorie

Hauptgericht

Sìchuān Málà Huǒguō ist ein Feuertopf aus Sichuan: Eine scharfe Brühe mit Chili, Szechuan-Pfeffer und Chili-Bohnenpaste köchelt am Tisch, und jeder Gast gart darin Fleisch, Meeresfrüchte, Tofu und Gemüse selbst. „Ma“ steht für das Kribbeln des Szechuan-Pfeffers auf der Zunge, „la“ für die Schärfe der Chilis.Die gegarten Stücke tunkst du in einen Dip aus Sesamöl und Knoblauch oder Sesampaste. Für eine Runde mit 4 Personen planst du 90 Minuten ein.
Szechuan Hotpot mit seinem markanten „málà“-Geschmack

Zutaten

  • 2 Liter Hühner- oder Rinderbrühe
  • 4 EL Szechuan-Pfefferkörner
  • 5-6 Sternanis
  • 2 Zimtstangen
  • 6-8 getrocknete Chilischoten
  • 4 EL Chili-Bohnenpaste
  • 1 Kopf Knoblauch, halbiert
  • 1 Stück Ingwer, in Scheiben geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
  • 100 ml Pflanzenöl

Beliebte Zutaten zum Eintauchen

  • Dünne Scheiben Rindfleisch oder Lamm
  • Garnelen oder andere Meeresfrüchte
  • Tofu, in Würfel geschnitten
  • Verschiedene Pilzsorten
  • Blattgemüse wie Spinat oder Chinesischer Blattkohl
  • Glasnudeln oder Udon-Nudeln

Zubereitungsschritte

  1. Bereite die Brühe vor: Erhitze das Pflanzenöl in einem großen Topf. Füge Szechuan-Pfefferkörner, Sternanis, Zimtstangen und getrocknete Chilischoten hinzu und röste sie leicht an, bis sie duften.
  2. Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln hinzufügen und kurz anbraten.
  3. Die Chili-Bohnenpaste einrühren und einige Minuten kochen lassen, bis die Öle freigesetzt werden.
  4. Mit Hühner- oder Rinderbrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Reduziere die Hitze und lass die Brühe mindestens 30 Minuten langsam köcheln.
  5. Während die Brühe köchelt, bereite die Zutaten zum Eintauchen vor und arrangiere sie auf Platten um den Hotpot.
  6. Stelle den Hotpot auf einen Tischbrenner. Jeder Gast kann nun seine Zutaten nach Belieben in die kochende Brühe tauchen und kochen, bis sie gar sind.
  7. Tauche die gegarten Zutaten in einen Dip, zum Beispiel Sesamöl mit gepresstem Knoblauch und Koriander, Sesampaste oder Sojasauce.

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