Mongolischer Feuertopf mit Lamm und Sesamsauce

Mongolischer Feuertopf heißt in Deutschland der Pekinger Lamm-Hotpot, auf Chinesisch Shuan Yangrou. Im Topf köchelt eine klare Brühe mit Ingwer und Frühlingszwiebeln. Jeder Gast zieht Lammscheiben mit Stäbchen ein paar Sekunden durch die Brühe und tunkt sie in eine dicke Sauce aus Sesampaste. Der klassische Kupfertopf mit Schornstein in der Mitte heizt mit Holzkohle. Zuhause nimmst du einen elektrischen Hotpot oder einen breiten Topf auf einem Rechaud.

Mongolischer Feuertopf mit Lamm und Sesamsauce - RamenHeaven
2 Std 40 Mingesamt
4Portionen
830kcal
ChinesischKüche
Zum Rezept

Das Lamm muss 1 bis 2 mm dünn sein. Leg eine Lammkeule ohne Knochen 90 Minuten ins Tiefkühlfach, bis sie angefroren ist, und schneide sie quer zur Faser mit einem langen Messer. Beim Metzger kannst du das Fleisch auf der Aufschnittmaschine schneiden lassen. Rechne 200 g Fleisch pro Person. Die Brühe salzt du sparsam, denn die Würze holst du dir aus der Schale mit Sauce.

Die scharfe Variante mit Chili und Szechuanpfeffer steht unter Szechuan Hotpot, einen Überblick gibt Huo Guo. Mit Rind und Ponzu garst du am Tisch Shabu Shabu.

Bild: KI-generiert.

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Mongolischer Feuertopf mit Lamm und Sesamsauce

Laura Chen
Portionen

4

Vorbereitungszeit

120 Minuten

Kochzeit

40 Minuten

Kalorien

830

Küche

Chinesisch

Kategorie

Hauptgericht

Beim mongolischen Feuertopf garst du dünne Lammscheiben am Tisch in einer klaren Brühe mit Ingwer, Frühlingszwiebeln und Shiitake. Dazu kommen Chinakohl, Tofu, Spinat und Glasnudeln. Die Dip-Sauce rührst du aus Sesampaste, fermentiertem Tofu, Sojasauce und Chiliöl. Das Rezept reicht für vier Personen.
Mongolischer Feuertopf mit Lamm und Sesamsauce (KI-generiertes Bild)

Zutaten

    Für die Brühe:

    • 2,5 l Wasser
    • 30 g Ingwer, in Scheiben
    • 3 Frühlingszwiebeln, in langen Stücken
    • 4 getrocknete Shiitake-Pilze
    • 1 TL Salz

    Zum Garen am Tisch:

    • 800 g Lammkeule ohne Knochen
    • 400 g Chinakohl, in breiten Streifen
    • 200 g fester Tofu, in Würfeln
    • 150 g Blattspinat
    • 200 g Glasnudeln aus Mungbohnen

    Für die Sesamsauce:

    • 120 g chinesische Sesampaste
    • 100 ml warmes Wasser
    • 2 EL helle Sojasauce
    • 1 Würfel fermentierter Tofu mit 1 EL Lake
    • 1 TL Zucker
    • 2 EL Chiliöl
    • 1 Bund Koriander, gehackt

    Zubereitungsschritte

    1. Leg das Lamm 90 Minuten ins Tiefkühlfach. Weich in der Zeit die Glasnudeln 20 Minuten in warmem Wasser ein und gieß sie ab.
    2. Bring Wasser, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Shiitake und Salz zum Kochen und lass die Brühe 20 Minuten köcheln.
    3. Schneide das angefrorene Lamm quer zur Faser in 1 bis 2 mm dünne Scheiben. Leg sie leicht überlappend auf Teller und stell sie bis zum Essen kalt.
    4. Rühr die Sesampaste mit dem warmen Wasser löffelweise glatt, bis sie dickflüssig vom Löffel läuft. Zerdrück den fermentierten Tofu mit der Lake und rühr ihn mit Sojasauce und Zucker unter.
    5. Verteil die Sauce auf vier Schalen und gib Chiliöl und Koriander darauf. Richte Chinakohl, Tofu, Spinat und Glasnudeln auf Platten an.
    6. Stell den Topf mit der Brühe auf den Tischkocher und halt sie am leichten Kochen. Leg zuerst einen Teil Chinakohl und Tofu hinein.
    7. Zieh jede Lammscheibe mit Stäbchen 10 bis 20 Sekunden durch die Brühe, bis sie nicht mehr rosa ist, und tunk sie in die Sesamsauce.
    8. Gib Spinat und Glasnudeln gegen Ende in die Brühe. Zum Schluss schöpfst du die Brühe mit etwas Salz und Frühlingszwiebeln als Suppe in die Schalen.

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